Dienstag, 23. Januar 2018

Gemeinsam Lesen #140

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Ulldart - Die Dunkle Zeit 5: Die Magie des Herrschers" von Markus Heitz und bin auf Seite 76 von 353 des eBooks.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Zum Buch

"Der Konsultant trug einen schweren Kampf mit sich aus."


3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Ich habe im letzten Jahr schon mit Begeisterung die ersten vier Bände der Ulldart-Saga gelesen und freue mich nun endlich weiterzulesen. Nach kurzer "Einlesezeit" finde ich mich nun in der High-Fantasy-Saga wieder sehr gut zurecht und bin gespannt, welche Abenteuer, Intrigen und Verschwörungen nun im 5. Band warten. Jedenfalls kann ich diese Reihe bisher sehr empfehlen!


4. Gibt es Kinderbücher, mit denen du schöne Kindheitserinnerungen verbindest? 

Ja, da gab es im Jahr 1993 "Die wilden Hühner" von Cornelia Funke - das Buch fand ich unheimlich toll und habe es damals mehrfach gelesen. Und Enid Blytons Abenteuer um die "Fünf Freunde" - unvergesslich! Damals hatte ich einen dicken Sammelband mit den Geschichten und habe oft darin geschmökert.


Samstag, 20. Januar 2018

Rezension zu "Salz für die See" von Ruta Sepetys

Zum Buch


Die Flucht über das Meer…

Im Jahr 1945: In den letzten Kriegstagen flüchten tausende Menschen aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Unter den vielen Flüchtlingen sind auch der deutsche Deserteur Florian, die litauische Krankenschwester Joana und die junge Polin Emilia. Zusammen mit anderen reisen sie in einer Notgemeinschaft – so verschieden sie auch sind, haben sie doch eine Gemeinsamkeit: Jeder von ihnen hütet ein Geheimnis, das niemand erfahren soll – das Misstrauen ist groß. 
Die Reiseroute der Gemeinschaft ist lebensgefährlich: Über das zugefrorene Haff wollen sie nach Gotenhafen gelangen, um dort an Bord der „William Gustloff“ zu gelangen – das Schiff soll sie sicher in den Westen bringen. Doch in Sicherheit sind sie auch an Bord noch lange nicht – dramatische Stunden beginnen…


„Per aspera ad astra, Papa, hatte ich geflüstert. Durch Mühsal zu den Sternen. Diese lateinische Redewendung hatte er immer benutzt, wenn ich mich über Schwierigkeiten beklagt hatte. Wo mochte er jetzt sein? Ich sah zu Himmel auf, fragte mich, ob die Sterne hier über Ostpreßen genauso schön waren wie zu Hause.“ - Seite 124


Schon lange wollte ich dieses Buch aus dem Königskinder-Verlag lesen. Und es hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und erschüttert. Die Handlung spielt in den letzten Kriegstagen im Januar 1945, als tausende Menschen versuchen, vor der Roten Armee in den Westen zu flüchten und erzählt die dramatische Evakuierungsfahrt der „William Gustloff“.  Der Roman beruht auf historische Fakten, die von der Autorin meisterhaft recherchiert  und hier sehr detailreich wiedergegeben wurden. Die Hauptcharaktere sind drei junge Menschen, die wie viele andere auch nach Westen fliehen wollen. Das Spannende hier: Jeder hat seine eigene Geschichte und hütet ein Geheimnis, das um jeden Preis geheim bleiben soll. Worum es sich handelt und wie sich die Figuren entwickeln erfährt man nach und nach. Noch ahnt niemand, dass sich noch eine ganz andere Katastrophe anbahnt…
Das Buch ist aus vier Blickwinkeln geschrieben – jeweils in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Florian, Joana, Emilia und Alfred, einem Matrosen.  
Die Story ist fesselnd, sehr erschütternd und zeigt einmal mehr, welches Leid die Menschen im Zweiten Weltkrieg erleiden mussten.


„Die Verzweiflung war so greifbar, dass ich sie vom Kai hätte schaufeln können.“ – Seite 169


Das Cover ist düster gehalten und gibt genau das wieder, was den Leser im Roman erwartet. Sehr gelungen. Vorn und hinten im Buch findet man noch Karten der Länderaufteilung – zum Vergleich aus dem Jahr 1945 und heute. Sehr lesenswert und informativ ist auch das Nachwort, in dem die Autorin die erschreckenden historischen Tatsachen der damaligen Zeit schildert.

Mein Fazit: Ein Roman, der fesselnd, dramatisch und erschütternd ist. Ruta Sepetys schafft es, mit ihrem besonderen und klaren Schreibstil die schrecklichen Geschehnisse aus vier Perspektiven zu schildern. Die Hintergründe sind meisterhaft recherchiert, die Handlung ist zwar packend, aber auch  zutiefst erschütternd und berührend – ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Sehr hochwertig, anspruchsvoll und lesenswert. 


Meine Bewertung: 





Titel: Salz für die See
Autorin: Ruta Sepetys
Genre: Historisches Drama / All Age
Seitenanzahl: 416
Verlag: Carlsen / Königskinder

Donnerstag, 18. Januar 2018

Rezension zu "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles

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Der Gentleman und sein Leben im Hotel…

Moskau, im Jahr 1922: Der junge Adlige Graf Alexander Iljitsch Rostov wird aus politischen Gründen zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol verurteilt, wo er auch die letzten Jahre gelebt hat. Für den lebensfreudigen Graf eine enorme Umstellung – muss er doch von nun an auf viele Privilegien verzichten. Schließlich findet er sich erstaunlich schnell mit der Situation zurecht und gestaltet seinen Tagesablauf neu.  Auch in seinem kleinen Dachzimmer versucht er, sich behaglich einzurichten. Doch während Russland durch stürmische Zeiten geht, bleibt ihm nur der Blick aus dem Fenster – viele Gäste kommen und gehen. Eines Tages jedoch bittet eine langjährige Freundin ihn um Hilfe: Sie vertraut Graf Rostov ihre kleine Tochter an. Dieser schließt das kleine Mädchen sofort ins Herz und ahnt noch nicht, wie sehr diese sein Leben verändern wird…


„Von Natur aus sind Menschen so launisch, so komplex, so herrlich widersprüchlich, dass sie nicht nur unsere ganze Aufmerksamkeit verdienen, sondern auch unsere wiederholte Betrachtung – und unsere feste Entschlossenheit, ein Werturteil zurückzuhalten, bis wir den Menschen in den verschiedensten Umständen und zu allen Tageszeiten erlebt haben.“ – Seite 129, eBook


Dieses Buch besticht schon von der ersten Seite an mit einem einzigartigen und angenehmen Erzählstil. Schon ganz zu Anfang wird Graf Rostov zu lebenslangem Hausarrest verurteilt – der Roman beginnt mit dem Protokoll der Gerichtsverhandlung. Nach und nach lernt man dann die Hauptfigur besser kennen: Der sympathische Gentleman versucht aus allem das Beste zu machen und bietet immer wieder seine Hilfe an. Neben den aktuellen Geschehnissen erfährt man im Laufe der Geschichte auch immer mehr Einzelheiten aus Graf Rostovs Vergangenheit – und da gibt es einige traurige Momente. Sehr interessant zu verfolgen sind auch die Menschen, die der Graf im Laufe der vielen Jahre begegnet und welche davon sein Leben ziemlich auf den Kopf stellen. Zwischendurch gibt es auch immer wieder einen Einblick in die russische Geschichte der 20er und 30er Jahre.

Sehr gelungen sind dem Autor auch die bildhaften Beschreibungen des Hotels mit seinen vielen Orten, Zimmern und Aufgängen. Diese detailreichen Schilderungen haben mir besonders gut gefallen. Genau so wie der spezielle Schreibstil – er ist locker und ausführlich, mal ernst und mal etwas humorvoll. Eine schöne Art und daher kein Buch für zwischendurch. Man sollte sich etwas Zeit nehmen zum Lesen, was sich aber wirklich lohnt.
Auch das Cover ist stimmig mit dem Inhalt – auch das schwarz-weiße mit dem farbigen Titel ist sehr schön und ein Blickfang.


„Dann beugte sie sich nach rechts, um an ihm vorbeisehen zu können. Der Graf war verdutzt und drehte sich um – gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie der lange Wächter der Minuten sich mit dem krummbeinigen Stundenzähler vereinte. Als die beiden sich umarmten, lösten sich die Federn, die Rädchen sirrten, und die Hämmer der Uhr mit dem Zweimalschlag schlugen Mitternacht.“ – Seite 272, eBook


Mein Fazit: Ein besonderes Buch, das mir mit seinem wundervollem Schreibstil und dem interessanten Handlungsverlauf unheimlich gut gefallen hat. Die Hauptfigur ist ein sympathischer Gentleman, den man nach und nach besser kennen lernt. Die Geschichte umfasst viele Jahre und blickt auch mal zurück in sie Vergangenheit. Auch die Nebencharaktere sind stark – zusammen mit tollen Schauplätzen und dem besonderem und schönen Schreibstil ein sehr gelungenes und lesenswertes Buch!


Meine Bewertung: 




Titel: Ein Gentleman in Moskau
Autor: Amor Towles
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 560
Verlag: Ullstein / List

Top Ten Thursday #91


Bei dem Top Ten Thursday geht es um Bücherlisten, die jeden Donnerstag zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden können. Die Aktion findet bei Aleshanee von Weltenwanderer statt.

Das Thema in dieser Woche:


Deine 10 liebsten Einzelbände


Es war gar nicht so einfach, Einzelbände zu finden, weil erstaunlich viele zu Buchreihen gehören. Ich lese aber sowohl Einzelbände als auf mehrteilige Buchreihen sehr gerne. Hier sind meine bunt gemischten liebsten Einzelbände:



ES
Stephen King

Des Teufels Gebetbuch
Markus Heitz








Wörter auf Papier
Vince Vawter

Geister
Nathan Hill







Ich, Eleanor Oliphant
Gail Honeyman

Ein wenig Leben
Hanya Yanagihara







 Sieben Minuten nach Mitternacht
Patrick Ness/Siobhan Dowd

Phantasmen
Kai Meyer






Alles Licht, das wir nicht sehen
Anthony Doerr

Der Turm der Welt
Benjamin Monferat





Dienstag, 16. Januar 2018

Gemeinsam Lesen #139

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles und bin auf Seite 106 von 458 des eBooks.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Zum Buch


"Sie drehte das Opernglas in der Hand und bewunderte die Perlmutteinlage und die zierlichen Messingbeschläge."


3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Um dieses Buch bin ich schon länger herumgeschlichen und nun ist es dank eines Weihnachts-Buchgutscheins auf meinem Reader eingezogen. Und bisher bin ich besonders von dem Schreibstil begeistert. Die Geschichte spielt in Moskau im Jahr 1922 - Graf Rostov ist ein lebenslustiger Mann und wird aus politischen Gründen zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol verurteilt. Wie er sein Leben nun gestaltet und welche Bekanntschaften er schließt, ist unheimlich interessant zu verfolgen. Ich bin noch ziemlich am Anfang der Geschichte und freue mich, diese gleich weiter zu lesen. 


4.Seid ihr schon einmal in die Versuchung gekommen die letzten Seiten eines Buches als erstes zu lesen?

Nein. :D
Ich habe viel zuviel Angst, dass ich dadurch schon alles erfahre und ich mir selbst die Spannung kaputtmache. Die Neugier ist natürlich da, aber bisher bin ich standhaft geblieben. Wie sieht es bei euch aus?

Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension zu "Der 13. Stuhl" von Dave Shelton

Zum Buch


13 Stühle - 13 Geschichten…

Als Jack das alte verlassene Haus betritt, ahnt er noch nicht, was ihn in den nächsten Stunden erwarten wird. Als er den Raum betritt, erwarten ihn zwölf völlig unterschiedliche Menschen. Sie sitzen rund um einen Tisch und jeder hat eine brennende Kerze vor sich. Der 13. Stuhl ist für Jack. Nachdem sie einander vorgestellt wurden, erzählt jeder von ihnen eine Geschichte - einer nach dem anderen.  Diese Geschichten sind  düster und unheimlich – sie handeln von Mord, Rache und Übernatürlichem. Zum Schluss ist nur noch Jack übrig – allein, im Dunklen und nur noch mit einer brennenden Kerze vor sich. Plötzlich ahnt er, welche Geschichte er schließlich erzählen muss…



„Er steht schon minutenlang hier, die Hand auf dem Türknauf, und ringt mit sich, ob er hineingehen soll oder nicht. Die Vernunft sagt ihm, auf keinen Fall, denn er kann nicht wissen, was ihn drinnen erwartet. Doch die Neugier besteht auf dem Gegenteil, aus genau dem gleichen Grund. Und Jack ist ein neugieriger Junge.“ – Seite 4, eBook


Auf dieses Buch bin ich durch das unheimlich wirkende und sehr gute gewählte Cover aufmerksam geworden – das düster gehaltene Bild spiegelt genau das wieder, was dem Leser in diesem Buch erwartet: Eine sehr gelungene und schön unheimliche Story. Hauptfigur hier ist der Junge Jack, der neugierig eine Tür in einem alten Haus öffnet. Was ihn erwartet, sind dreizehn Menschen in einem Raum - dreizehn Kerzen, die nacheinander ausgehen, nachdem jeder eine Geschichte erzählt hat. Diese Kurzgeschichten sind jede für sich klasse: Sie sind unheimlich – immer düster, mal modern, mal leicht märchenhaft - aber immer mit einer gruseligen Note. Natürlich fragt man sich beim Lesen warum dieses geschieht und wie vielleicht alles zusammenhängt. Und die Auflösung ist mehr als überraschend.
Die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den aktuellen Geschehnissen in dem Raum und den Kurzgeschichten der einzelnen Personen. Die einzelnen Abschnitte, sowie die gruseligen Storys haben jeweils eine angenehme Länge.


„Er denkt an Gerüchte über dieses Haus und fragt sich, wie viel von dem, was er gehört hat, wohl stimmen kann.“ – Seite 47, eBook


Mein Fazit: Ein gruselig-schönes Buch mit dreizehn unheimlichen Geschichten – jede davon ist lesenswert. Sowohl in den verschiedenen Kurzgeschichten, als auch bei den den aktuellen Geschehnissen im alten Haus – immer ist eine düstere Atmosphäre spürbar. Dazu lässt sich dieses Buch auch noch angenehm leicht lesen. Die Auflösung hält eine Überraschung bereit – hätte aber nach meinem Geschmack noch ein klein wenig mehr Tiefe haben können.
Dennoch hat mir Der 13. Stuhl sehr gut gefallen und vergebe hierfür 4,5 Sterne! 


Meine Bewertung: 




Titel: Der 13. Stuhl
Autor: Dave Shelton
Genre: Jugendbuch / Mystery / Unheimliches / Kurzgeschichten
Seitenanzahl: 304
Verlag: Carlsen / Königskinder 

Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu "Jackaby - Die verschwundenen Knochen" von William Ritter

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Band 2 der Jackaby-Reihe

New Fiddleham im Jahr 1892: Auf R.F. Jackaby, dem Detektiv für unerklärliche Phänomene, wartet ein neuer, mysteriöser Fall. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seiner Assistentin Abigail Rook, der  es in ihrem neuen Job nie langweilig wird. Schon bald haben die beiden einiges zu tun: Seltsame Gestaltwandler in Form von süßen Kätzchen und  ein rätselhafter Mord warten auf das Ermittlerduo. Doch das ist nicht alles – Junior Detective Charlie Cane, der zurzeit im benachbarten Gad’s Valley weilt, bittet Abigail um Hilfe. Sofort machen Jackaby und Abigail sich in die ländliche Region, in der ein noch nicht identifiziertes Monster sein Unwesen treibt. Auch ein kürzlich entdecktes Fossil wirft Fragen auf…


„Manche Mädchen stehen hinter einer Ladentheke oder verkaufen auf der Straße Blumen. Ich assistiere einem kauzigen Privatdetektiv bei der Untersuchung ungeklärter Phänomene – wie beispielsweise der Erforschung von Fischen, die eigentlich Katzen sein sollten, aber vergessen zu haben scheinen, wie das geht. Mein Name ist Abigail Rook und das ist meine Arbeit.“ – Seite 12, eBook


Nachdem mir der erste Band um den skurrilen Detektiv Jackaby schon gut gefallen hatte, war ich gespannt auf das neue Abenteuer von ihm und seiner scharfsinnigen Assistentin Abigail. In Band zwei  geht es sofort spannend los: Neben außergewöhnlichen Gestaltwandlern und einem Mord geschehen auch noch mysteriöse Ereignisse im benachbarten Örtchen Gad’s Valley – die beiden haben einiges zu tun. Sofort wird hier Jackabys spezielle Art wieder deutlich, die so manches Mal auch zum schmunzeln ist. Doch ich bin fast der Meinung, das Abigail Rook der heimliche Star der Reihe ist – sie scheint immer den Durchblick zu haben und lässt sich von dem manchmal ruppigen Verhalten ihres Arbeitgebers nicht einschüchtern. Gerade die vielen Gegensätze machen Jackaby und Abigail zu einem interessanten Ermittlerduo.
Die Geschichte ist wieder in der Ich-Perspektive aus Abigails Sicht geschrieben – die Schauplätze und die mysteriösen, manchmal auch magischen Geschehnisse werden sehr gut beschrieben. Das Einzige, was ich etwas schade fand: Einige Dialoge sind manchmal etwas fade, die Gespräche kommen nicht richtig in Gang – leider wirkt sich das an manchen Stellen auf die Spannung aus.
Dennoch ist die Handlung interessant und die vielen Geheimnisse, die sich gerade am Anfang auftun, werden nach und nach gelüftet.  Die Auflösung ist dem Autor daher gut gelungen.


„Er musterte die monströse knöcherne Gestalt mit einem beeindruckenden Nicken, während er noch darüber nachdachte. Ich versuchte meine eigene Fassungslosigkeit beim Anblick dessen, was ich vor mir hatte, abzuschütteln.“ – Seite 147, eBook


Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die ein neues Abenteuer bereithält.  Detektiv Jackaby ist wieder in seinem Element und  geht unerklärlichen Phänomenen auf den Grund, mit tatkräftiger Unterstützung von seiner Assistentin. Die Handlung entwickelt sich gut, sie ist geheimnisvoll und wirft Fragen auf – das Finale ist spannend und macht zudem neugierig auf den dritten Band. Bis auf die oben erwähnten, kleineren Schwächen hat mir Die verschwundenen Knochen sehr gut gefallen. 


Meine Bewertung: 





Titel: Jackaby 2: Die verschwundenen Knochen
Autor: William Ritter
Genre: Krimi / Mystery / Unheimliches
Seitenanzahl: 320
Verlag: cbj/cbt

Die Bücher der JACKABY-Reihe:
Band 1 - Jackaby
Band 2 - Die verschwundenen Knochen
Band 3 - Ghostly Echoes  (bisher nur als englische Ausgabe erhältlich)
Band 4 - The Dire King (bisher nur als englische Ausgabe erhältlich)



Vielen Dank an das Bloggerportal und cbj/cbt für das Rezensionsexemplar! :)